Neuer Terrassenblick

Ausgangslage

Der Garten der Familie Erdmann verfügte über eine bestehende Terrasse, bot jedoch wenig Struktur und kaum gestalterische Verbindung zwischen Aufenthaltsbereich, Rasenfläche und Grundstücksgrenzen.
Zudem bestand durch angrenzenden Bambus vom Nachbargrundstück die Gefahr unkontrollierten Wurzelwachstums. Der Wunsch der Familie war ein funktionaler, familienfreundlicher Garten, der gleichzeitig natürlich, hochwertig und langlebig gestaltet ist.

Planung

Im Mittelpunkt der Planung stand die Idee, den Garten vom Terrassenblick aus neu zu denken.
Ziele waren:

  • ein klarer, ruhiger Hintergrund für einen neuen Sandkasten,
  • ein sicherer Höhenabfang zum Nachbargrundstück,
  • ein nutzbarer Garten für Naschobst und Stauden 
  • ein durchgehender Hausumlauf ohne harte Wegeflächen,
  • eine pflegeleichte, grüne Gesamtwirkung.

Besonderes Augenmerk lag auf der Kombination aus Naturstein, Pflanzen und Rasen, um Struktur zu schaffen, ohne den Garten zu überladen.

Umsetzung

Von der Terrasse aus fällt der Blick nun auf eine rustikale Ruinenmauer, die bewusst als gestalterisches Element eingesetzt wurde. Sie bildet den idealen Hintergrund für den neuen Sandkasten des Sohnes und verleiht dem Garten Tiefe und Charakter.

Zur Sicherung des Höhenunterschieds zum Nachbargrundstück wurden Blocksteine von EHL verbaut. Diese fügen sich optisch ruhig ein und übernehmen gleichzeitig eine wichtige statische Funktion.

Entlang der Grundstücksgrenze wurde eine Rhizomsperre eingebaut, um sicherzustellen, dass der Bambus des Nachbarn nicht in die neu angelegten Beete einwächst.

Im Beet selbst entstand eine abwechslungsreiche Pflanzung aus Naschobst, Beerensträuchern und Stauden, die mit den Jahren an Fülle gewinnt und sowohl für Kinder als auch Erwachsene einen hohen Nutz- und Erlebniswert bietet.

Zum Abschluss wurde frischer Rollrasen verlegt. In diesen wurden Trittplatten integriert, die nun den Hausumlauf ersetzen. So entsteht eine elegante, natürliche Verbindung rund ums Haus – funktional, aber optisch vollständig im Grün aufgehend.

Herausforderungen

Die größte Herausforderung bestand darin, mehrere Funktionen auf engem Raum zu vereinen: Spielbereich, Höhenabfang, Pflanzflächen und Wegeführung.
Zudem musste der Schutz vor fremdem Wurzelwachstum technisch sauber gelöst werden, ohne die Optik des Gartens zu beeinträchtigen.

Ergebnis

Entstanden ist ein durchdachter Familiengarten, der Struktur und Natürlichkeit verbindet.
Die Ruinenmauer setzt einen starken Blickfang, der Garten ist klar gegliedert und gleichzeitig offen und lebendig.
Spiel, Erholung und Pflanzenentwicklung greifen harmonisch ineinander – ein Garten, der mit der Familie mitwächst und jedes Jahr schöner wird.

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